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Glungezer & Geier Route (Glungezerhütte, Tuxer Alpen GlungezerGeier Route)

Hüttenfinder
Glungezerhütte
Seehöhe 2610 m, Kategorie I, Tirol, Tuxer Alpen

Glungezer & Geier Route

glugeiDie klassische und schönste Alpenhauptkamm-Trekking Route ist die Grat-Überschreitung Glungezerhütte - Lizumerhütte über sieben Gipfel - "seven TuXer summits". Sie ist das markante Tiroler Kernstück der Alpenüberquerung  Glungezer (2.677 m) - Lizum (2.019 m) im Wattental und weiter am AV-Steig 325  zum zweithöchsten "TuXer", den Geier (2.857 m). 

Die Tiroler Landesregierung hat den Alpenverein Hall in Tirol  für die "Glungezer & Geier Route" in den TuXer Alpen mit dem Tiroler Bergwege-Gütesiegel 1999 - 2023 ausgezeichnet. 

Die „Glungezer & Geier Route“, verbindet die Glungezerhütte mit der Lizumerhütte im Wattental, ihr folgen „Adlerweg“, „Via Alpina rot“ und der  „Inntaler Höhenweg“ vom Patscherkofel zum Kellerjoch. 

Die Route geht über die "seven TuXer summits": Glungezerhütte - Gamslahner - Kreuzspitze - Rosenjoch (2.796 m) - Grünbergspitze - Grafmartspitze - Naviser Jöchl - Mölsjoch - Schoberspitz- Klammjoch - Lizum im Wattental - Lizumerhütte (2.019 m).  www.7tuXer.at


Zustieg

Der Zustieg erfolgt ab Hall (Postauto, Pkw, zu Fuß) nach Tulfes - mit der Glungezerbahn (letzter Glungezerlift um 15.45 Uhr von Tulfes) - Auffahrt zur Tulfeinalm (Einersessellift-Bergstation) - Weg Nr. 37 bzw. 333 kurz rechts westlich hinab zur Tulfeinalm (2035 m) und hier gleich südlich am Kurt-Recheis-Weg aufwärts zum Tulfeinjöchl (2.278 m) zur Talstation der Glungezer-Materialseilbahn: Gepäcktransport: Telefon an der Station)

Weiter am Glungezer-Panoramasteig Nr. 333 zur Glungezerhütte.
Zeit: Tulfeinalm in 1.30 Std. und 600 Hm zur Glungezerhütte (2.610 m; Nächtigung).

Am Abend genießt man den Sonnenuntergang auf der Sonnenspitze oder auf dem Glungezergipfel (2.677 m)- mit einem grandiosen Rundblick über "500 Jöcher, Gipfel und Grate".

Alpine Erfordernisse - Zeiten
Trittsicherheit . Überschreitung am Grat sollte schneefrei sein.
Für diese Kammüberschreitung ist mit reiner Gehzeit Glungezerhütte - Lizumerhütte von mindestens 7 Std., im Schnitt ca. 8 - 9 Stunden, als Gruppe auch mit 8 - 10 (11 und auch 12) Std. zu rechnen.
Daher unbedingt Aufbruch am Morgen und nicht erst zu Mittag. Wer erst gegen 13:00 h am Glungezer oder der Tulfeinalm startet, braucht zu lange, schafft die Route nicht mehr und kommt in die Dunkelheit.

Abzuraten ist die Überschreitung vom Patscherkofel in einem Tag zur Lizumerhütte, das ist den allermeisten viel zu weit und zu anstrengend. Unbedingt in der Glungezerhütte nächtigen und erst am Morgen losgehen. Immer wieder haben wir Such- und Bergeaktionen von Bergwanderern, die deshalb völlig erschöpft sind und nicht mehr nbis zur Hütte kommen, sich verirren oder sogfar verletzen.

  • In der Glungezerhütte erkundigen -ob das letzte Wegstück vom Mölsjoch in die Lizum frei oder wegen Schießübung des Bundesheeres bedingt gesperrt ist.
  • Trinkvorrat - vom Glungezerhütte mitnehmen, unterwegs kein Wasser, erst wieder in der Lizumerhütte
  • Früh aufbrechen -Nur bei guten Verhältnissen die Route über den Kamm wählen.
  • Schlechtwetter-Variante: über Windegg ins Voldertal - Volderwildbad - Voldertalhütte - Steinkasern zum Naviser Jöchl - Klammjoch - Lizumerhütte
  • Gwannsteig
    Am Gwannsteig Nr. 350 vom Tulfeinjöchl nach Steinkasern besteht bei Gewitter Steinschlaggefahr (in der Karte gelb punktiert)
    Umgehungen
    - über Glungezerhütte - am Grat zum Naviser Jöchl
    - oder Glungezerhütte - Rosenjoch - Abstieg am Steig 332 nach Steinkasern - Aufstieg zum Naviser Jöchl und über Mölsjoch zur Lizumerhütte.
  • Trittsicherheit - Neu-Markierung - Versicherung
    Trittsicherheit erforderlich, Schwindelfreiheit. Die Route ist in der ersten Hälfte bis zur Grafmartspitze teilweise kein Steig, sondern Blockwerk - aber neu und gut markiert und landschaftlich sehr schön!
    Die Blockgratüberschreitung Glungezer-Lizum (München-Venedig) ist durchgehend neu markiert und an mehren Stellen versichert worden. Am Abstieg vom Rosenjoch wurde ein Stahlseil eingehängt. Bei Nässe sind die Steine aber teils sehr rutschig.
  • Naviser Jöchl
    Am Jöchl nicht den ersten Abstieg rechts (südlich) ins Navistal wählen, sondern fünf Meter nördlich unterhalb des Jöchls absteigen,rechts östlich den Steig Nr. 27, zuerst fünf Minuten östlich ansteigen, dann gehts zunächst eben zur roten tafel "Posten 13"
    Abzweigung: links gehts zur Naviser Sonnenspitze, wir gehen rechts weiter, absteigend Richtung Mölsjoch-Klammjoch-Lizumerhütte.
  • Mölsjoch
    Am Joch nicht links hinunter zu den Almen im Mölstal nach Walchen, sondern noch einmal kurz - 15 bis 20 Minuten" - den Fahrweg ansteigen zur Schoberspitze und dann weiter zum Klammjoch und zur Lizumerhütte.
  • Zeiten
    - Naviser Jöchl - Nördl. Schoberspitze 1 bis 1.30 Std.
    - Schoberspitze - Lizumerhütte 1.15 bis 1.45
    - Gesamt Naviser Jöchl - Lizumerhütte 2.30 - 3 Std.
  • Von der Lizumerhütte aus in der Glungezerhütte anrufen, dass man gut angekommen ist.

Lizum ist militär. Sperrgebiet, es kann zeitweise zu Behinderungen kommen. Auskunft erteilen:

Hüttenwirt Lizumerhütte:  Tel. +43/5224/52111

Auskünfte über die ausnahmsweise Benützbarkeit von Verkehrswegen und Touristensteigen während der Schießzeiten erteilt das Tüpl-Kommando: Tel. 050201/6442010. Den Weisungen der aufgestellten Absperrposten ist unbedingt Folge zu leisten.

Wege Kategorien, Schwierigkeitsgrade

Bergwege gelb oder mit blauem Punkt:

  • einfachere Wege, die schmal und steil sein können

Bergwege mit rotem Punkt:

  •  überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen 
  •  kurze versicherte Gehpassagen können vorkommen

Bergwege mit schwarzem Punkt :

  • schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich
  • Es kommen zudem gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern.
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich

„Alpine Routen“ 

  • führen in das freie alpine bzw. hochalpine Gelände und sind keine Bergwege im vorangegangenen Sinne.
  • Sie können exponierte, ausrutsch- und absturzgefährdete sowie ungesicherte Geh- und Kletter- Passagen enthalten 


Öffentliche Anreise und Parkmöglichkeiten

Die Ausgangspunkte des Inntaler Höhenweges sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Tipps zur 
Anreise:Mit dem Pkw sind die Parkplätze der Bergbahnen in Tulfes und Igls nutzbar.

Beste Reisezeit/Tourenzeit

Der Inntaler Höhenweg ist am besten von Mitte Juni/Anfang Juli bis Anfang Oktober begehbar. Bitte beachten Sie die jeweilige aktuelle Wettersituation.

Kartendarstellung mit Routenverlauf und GPX-Tracks zum Download: