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bergundsteigen #107 ist da! (bergundsteigen #107: Sommerausgabe 2019)

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bergundsteigen #107 ist da!

Leseproben aus der Sommerausgabe 2019

[09.07.2019] Die Zeitschrift bergundsteigen wird gemeinsam von ÖAV, DAV, AVS und SAC herausgegeben und erscheint viermal im Jahr. In der Sommerausgabe 2019, #bergundsteigen#107, berichten unsere Autorinnen über dass Sichern und Verhalten in Kletterhallen, von Schlingenrissen am Standplatz, der Seiltechnik auf Klettersteigen, über die Lernkultur im Alpinismus und den Bergführer 2.0 sowie ausführlich von den verschiedenen Bohrhaken-Materialien und der neuen Norm. Luis Vonmetz auf sein Kletterleben zurück und dann ist da noch die Sache mit den Bettwanzen …

bergundsteigen #107
 

Chefredakteur Peter Plattner zum Inhalt der aktuellen Ausgabe:

Der Feind im Bett 

von Christina Schwann

Sie sind wieder da: Bettwanzen. Eigentlich galten sie als ausgestorben, vertrieben aus unseren sauberen Haushalten, vielfach mit starken Giften, unter anderem DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan), bekämpft und besiegt. Aber diese Rechnung wurde ohne die Hartnäckigkeit der Hauptdarsteller gemacht: der Bettwanzen. 

Kostenlose Leseprobe (PDF)

Foto: Roman Hoeselzoom
 
Untersuchungen zur Fehlertoleranz der Körpersicherung mit Tube. Foto: ©DAV Sicherheitsforschungzoom

Untersuchungen zur Fehlertoleranz der Körpersicherung mit Tube

von Lea Paul, Christoph Hummel, Julia Janotte, Flo Hellberg & Michael Munz

Es ist die Schuld - oder besser der Verdienst - von Thomas Lammel, dass nach seinem ersten Beitrag in bergundsteigen 2013 die Wogen über die tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren beim Tube-Sichern hoch gegangen sind. Etliche Diskussionen und Streitgespräche folgten, es bildeten sich unter den Experten und Endverbrauchern entsprechende Lager, aber einige Jahre später entstand doch so etwas wie ein Konsens: Prinzipiell haben Halbautomaten in der Halle und beim Sportklettern nur Vorteile gegenüber den Tubes und prinzipiell muss man diese nicht verteufeln, frau sollte nur wissen, was sie tut. 

Die DAV-Sicherheitsforschung und Lea Paul haben unter Mithilfe von Flo Hellberg und Michael Munz nun eine aufwendige Studie durchgeführt und fassen im folgenden Beitrag Altes zusammen, bevor sie Neues beschreiben. 

 

Bohrhaken – Material – Korrosion

von Peter Randelzhofer

Am 8. Mai 1960 zementierte Oskar Bühler in der Talseite des Albrecht Dürer Fels den ersten Bohrhaken in der Fränkischen Schweiz ein, einen selbstgebogenen Haken aus verzinktem Flachstahl in Form einer großen, ringförmigen Öse. Ab Mitte der 1960er-Jahre ersetzte er den verzinkten Flachstahl durch Rundstäbe aus rostbeständigem Chrom-Nickel-Stahl und erfand damit einen Hakentyp, von dem in der Fränkischen Schweiz mittlerweile mehrere Zehntausende stecken und der über die Grenzen des Frankenjuras hinaus als Bühlerhaken bekannt ist. Als Bauingenieur nutzte er seine beruflichen Kenntnisse, um eine gegenüber Schlaghaken sicherere und dauerhaftere Lösung zu finden, scheute dabei auch den Konflikt mit der extremen Klettergruppe Teufelskralle nicht. Auch heute noch ist der Bohrhaken Gegenstand sportethischer Diskussionen, gleichzeitig aber im Sportklettern fest etabliert. Man möchte meinen, dass der Bohrhaken, ein recht simples und unspektakuläres Stück Technik, seit langem ausgereift ist. Doch weit gefehlt …

Schlingenrisse an Standplätzen

von Chris Semmel

Ein Unfall und ein Beinahe-Unfall auf Grund gerissener Standplatz-Verbindungen lassen aufhorchen. Im Dezember 2017 stürzte eine Seilschaft am Obstanser-Eisfall in Osttirol ab. In der Route „Brunsin“ an den Mëisules/Sellamassiv in den Dolomiten riss im Juni 2018 eine Reepschnur bei einem Nachsteigersturz. Beide Male handelte es sich um Kevlar(=Aramid)-Reepschnüre. Chris Semmel hat die Unfälle analysiert und entsprechende Messungen durchgeführt.

Lernkultur im Alpinismus

von Markus Müller & Urs Gantner

„Die Kultur verspeist die Strategie zum Frühstück.“  Peter F. Drucker (1909-2005), Ökonom

Kostenlose Leseprobe (PDF)

Schlingenriss. Foto: Chris Semmelzoom
 
Luis Vonmetz. Foto: argonaut.prozoom

Im Gespräch mit Luis Vonmetz

von Stefan Steinegger & Peter Plattner

Anlässlich der diesjährigen 150 Jahre AVS-Publikationen hat Luis Vonmetz seine Fotoalben durchgeschaut und digitalisieren lassen und so ist - quasi nebenbei – seine Broschüre „Vom Rosengarten zum Eiger – Abenteuer am Berg“ entstanden. Tourenbuch hat der 80-jährige gelernte Stoffe-Großhändler keines geführt, aber „alles noch ziemlich gut im Kopf“ und so hat er die Geschichten und Anekdoten zu den Bildern aufgeschrieben.

Auf Anregung des Referates Bergsport & HG des AVS baten wir ihn zum Gespräch. Gleich zu Beginn legt Luis Wert auf die Feststellung, dass er ja keine Kletter- bzw. Bergsteiger-Koryphäe war, da er immer ein Zeitproblem hatte und so nie mehr als 20 Touren pro Jahr machen konnte … 

Kostenlose Leseprobe (PDF)

 

Bergführer 2.0

von Philipp Schmidt & Tobias Bach

Spitzenalpinist oder Dienstleister? Eine Streitschrift. 

Bergführer ist ein Traumberuf! Absolut! Wir beide machen das jetzt mit großer Begeisterung und Freude gut zehn Jahre hauptberuflich. Wir sind braungebrannt und kerngesund und glücklich verheiratet. Genug Kohle haben wir auch. Das mal vorweg. Allerdings wohl nicht in dem Sinne, wie es sich unsere Mitmenschen ab und an vorstellen …

Seiltechnik am Klettersteig

von von Gerhard Mössmer & Christoph Hummel

Klettersteig-Set gerissen, Klettersteig-Set löst nicht aus, neue Klettersteig-Set-Norm, Aufregung um die neue Klettersteig-Set-Norm neu, usw. – Klettersteig-Sets haben bergundsteigen in den letzten Jahren auf Trab gehalten. Nicht nur die aktuelle Klettersteig-Set-Norm EN 958:2017 mit einem 40 kg leichtem Prüfgewicht samt geringerer Fangstoß-Anforderung macht das Thema „Kinder auf Klettersteigen“ wieder spannend. Mit dem Nachwuchs auf Eisenwegen unterwegs zu sein, ist ganz einfach eine tolle Sache. Dabei werden „Kinder“ aber weniger über das Gewicht, als vielmehr auch über andere Eigenschaften und Fähigkeiten definiert. Und weil so manche Erwachsenen trotz stolzem Körpergewicht nicht fähig sind, ein Set korrekt zu bedienen und deswegen gesichert werden müssen, haben Gerhard Mössmer vom ÖAV und Christoph Hummel vom DAV das Wichtigste übersichtlich zusammengerfasst. 

Kostenlose Leseprobe (PDF)

Bergführer. Foto: argonaut.prozoom

Risikokultur in Kletterhallen. Teil2

von Elias Hitthaler, Martin Schwiersch & Julia Janotte

Nachdem das bewährte DAV-Autorenteam in der letzten bergundsteigen Ausgabe #106 im ersten Teil von „Risikokultur in Kletterhallen“ die Punkte Infrastruktur der Halle und Eintrittsprozedere thematisiert hat, geht es im zweiten letzten Teil um Rückmeldungen sowie Kurz- und Ad hoc-Schulungen bei gezeigten Fehlern.

 

Leseproben & Abo

Alle Beiträge, weitere Leseproben und Abo-Möglichkeit unter www.bergundsteigen.at bzw. www.bergundsteigen.blog

Leseproben


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Nach einem Jahr sind die bergundsteigen-Artikel im Archiv übrigens alle frei (also auch ohne Abo) zugänglich.

bergundsteigen #106zoom
 
 
 
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Bilder aus der aktuellen bergundsteigen-Ausgabe.

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